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Schön ist erst einmal das Rot ein sehr großes Farbspektrum besitzt, das heißt, es reicht vom kräftig leuchtenden Korallenrot bis hin zum dunklen eher etwas gedecktem Zinnober- oder auch Ziegelrot.
Einer der kostbarsten Rottöne ist Purpur. Es steht für Luxus und Extravaganz und kommt in der Natur äußerst selten vor. Aus eben diesem Grund gilt die Farbe mit dem wunderschönen Namen als teuerster Farbstoff überhaupt, wenn sie als natürliches Farbpigment hergestellt wird. Wo bringen wir diese starke Farbe denn nun am Besten unter?
Rot wird eine appetitfördernde Wirkung nachgesagt, weshalb Küche und Esszimmer schon mal ein guter Platz zu sein scheinen. Rot wird nicht umsonst auch in Restaurants verwendet. Eine gemütliche Atmosphäre, die Lust auf kulinarische Köstlichkeiten macht – was will man mehr?
Auch im Wohnzimmer kann Rot zum Einsatz kommen. Eine rote Wand wirkt wohnlich. Wichtige Vorraussetzung ist eine gewisse Raumgröße, denn Rot kann in kleinen Räumen erdrückend wirken. Es verkürzt optisch das Zimmer und lässt es kleiner wirken. Verzichten muss man aber trotzdem nicht unbedingt. Ein Streifen in Rot oder schöne Raffrollos aus Stoff in einer ansprechenden Nuance, wirken ebenso dynamisch und fröhlich.
Das Schlafzimmer ist unser Entspannungspol. Hier wollen wir zur Ruhe kommen. Rot wäre hier eher unangebracht und ist an der Wand nicht zu empfehlen. Wer nicht verzichten möchte, kann mit wenigen roten Wohnaccessoires schöne Akzente setzen.
Rot lässt sich übrigens mit vielen Farben kombinieren. Rosa ist zum Beispiel eine passende Variante. Was im ersten Moment vielleicht eher kitschig klingt, wird auf den zweiten Blick doch deutlich. Rot und Rosa bilden einen harmonische Verbindung, wobei dem Rot seine Ernsthaftigkeit genommen wird. Wer den skandinavischen Landhausstil bevorzugt, sollte sich für eine Weiß-Rot-Kombination entscheiden. Wird dazu noch helles Holz ins Konzept genommen ist strahlende Gemütlichkeit das Ergebnis.
Wer dem Rot seinen großen Auftritt nicht vermasseln will, der sollte auf neutrale Farben wie Grau- oder Beigetöne zurückgreifen. Rot kommt hier toll zur Geltung, wird aber gleichzeitig durch die neutralen Töne daran gehindert zu „laut“ zu wirken.






